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Talente gesucht und gefunden

Gelungenes Abschlussfest beim SCI in Moers

Alle waren gekommen: Betriebe und Auszubildende, die über das Projekt zusammen gefunden haben sowie die Kooperationspartnerinnen und -partner, die das Projekt unterstützt haben. Jugendliche aus den weiterführenden Schulen in Moers informierten sich beim Bühnenprogramm auf dem Vorplatz über duale Ausbildungsmöglichkeiten in der Sozial- und Gesundheitswirtschaft und testeten ihre Talente in den Werkstätten des Jugendsozialzentrums.

Impressionen der Veranstaltung finden Sie in unserer Bildergalerie!

Frank Liebert, der Hausherr des Jugendsozialzentrum begrüßte die zahlreichen Gäste. Elke Schmidt-Sawatzki, die stellvertretende Landesvorsitzende des Paritätischen in NRW ermutigt in ihrem Grußwort die Jugendlichen, sich für soziale Berufe zu interessieren. Zum einen werden für die Zukunft Fachkräfte in sozialen Einrichtungen und Diensten gesucht. Zum anderen, weil berufliche Perspektiven wichtig für die Lebensplanung und die Teilhabe von jungen Menschen sind.

Nach der Vorstellung der WDR-Lehrstellenaktion durch Heino Streier, stellen sich "Promis" den Fragen der Moderatorin Cornelia Benninghoven. Bürgermeister Norbert Ballhaus, Dr. Peter Glück (Direktor der Arbeitsagentur Wesel) sowie Atilla Cikoglu (Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses) erzählten von ihrem eigenen beruflichen Werdegang und ihrem Engagement für Jugendliche in der Region.

Dann kam das Projektteam (Hiltrud Klopries (REinit), Erika Rosenwald (SOS) Stefan Otto-Bach (SCI), und Doris Rix vom Paritätischen Landesverband) auf die Bühne und berichtete aus der praktischen Arbeit. Durch das Projekt konnten verdeckte Ausbildungspotentiale der Gesundheits- und Wohlfahrtsbranche erschlossen werden, es wurden über 150 zusätzliche Ausbildungsplätze akquiriert. Damit wurde das Projektziel von 145 zusätzlichen Ausbildungsplätzen sogar noch übertroffen! Um die Projekterfahrungen nachhaltig zu verankern entstand ein Praxishandbuch als Leitfaden für Betriebe, die (erstmals) ausbilden wollen.

Weiter ging es im Programm mit einem heiteren Beruferaten bei dem Auszubildende, die über das JOBSTARTER-Projekt ihren Ausbildungsplatz gefunden haben, einige der möglichen interessanten Ausbildungsberufe vorstellten. Im Tandem-Talk kamen Ausbilderinnen und Ausbilder sowie die Jugendlichen zu Wort und berichteten anschaulich über duale Ausbildung und Anforderungen an Auszubildende.

Beim Beruferaten und Tandem-Talk wurde klar: Hier haben viele junge Talente, manche trotz schwerer Startbedingungen den beruflichen Einstieg geschafft. Einige haben ihre Ausbildung schon erfolgreich beendet und eine Anschlussanstellung gefunden.

Zum Schuss präsentierten sich die Netzwerkpartnerinnen und -partner, durch deren Hilfe das JOBSTARTER-Projekt erfolgreich arbeiten konnte: Die Vertreterinnen und Vertreter vom BIBB, Regionalbüro WEST und der beteiligten Paritätischen Kreisgruppen, der Kammern und der Arbeitsagentur. Einige Kolleginnen und Kollegen vom Netzwerk Partner für Ausbildung Rhein- Ruhr waren eigens zur Unterstützung aus dem Ruhrgebiet angereist.

 

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Gefördert als JOBSTARTER-Projekt aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union

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